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William S. Burroughs | Tagebuch eines Rückzugs

17,90  inkl. MwSt.

Aus dem Amerikanischen von Kai Grehn Hörbuch + 36-seitiges Booklet mit Gesamttext Amerikanisch/ Deutsch
Hörspielbearbeitung/ Regie: Kai Grehn
Spielzeit: 49 Minuten
Musik: alva noto & Kai-Uwe Kohlschmidt
Sprecher: Hans-Peter Hallwachs,
Harvey Friedmann & Tom Strauss
Eine Produktion des SWR 2003

Artikelnummer: ISBN 3-936165-86-6 Kategorie: Schlüsselworte: ,

Die „Retreat Diaries“, 1976 notiert von der Beatlegende William S. Burroughs in einer Zeit, in der er nach Vermont in die Eremitage ging. „Wörter sind Schmerztöter, genau wie Drogen. Ich benutze Meditationstechniken, um Material für mein Schreiben zu erlangen, irgendeine Erleuchtung interessiert mich nicht. „Selbstbetrachtung auf seine Arbeit bezogen ist das. Das einflechten von Traumsequenzen, die Burroughs Lebens und Schreibweise erklären, elektronische Beeps aus der Intensivstation, bedrohlich und kalt, sehr gute suggestive Trancemusik, den Rausch simulierend. Ein Delirium ohne Vorher und Nachher, bei dem jedes Wort, jeder Ton einen Aspekt dieses vertrackt-intellektuellen Schriftstellers ausleuchtet.
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„Grehn folgt der Traumstruktur, den wilden Assoziationen des Autors, der sich im Jahr 1982 nach seinen New Yorker Jahren in eine Art Einsiedelei in Lawrence, Kansas, begab. Figuren, Begebenheiten wie der Tod Francos 1975, Drogenerfahrungen und Meditationsbeschreibungen bettet er in einen Soundtrack, der wie ein halluzinogen entfesseltes Radioprogramm wirkt. Flamenco-Akkorde rasseln hinüber in wirre Soap-Operas, Jazzpartikel schwirren umher, Rock ’n Roll tönt auf: So wie Burroughs durch die Jahre driftet, läßt sich Grehn von deren Sounds treiben. Entrückt, mit schwerer Zunge liest Hans-Peter Hallwachs dazu aus den Tagebüchern eines Rückzugs, der keineswegs ein Rückzug aus der Welt ist. Wir folgen vielmehr einem Schriftsteller in die Welt seines eigenen Kopfes, in dem ein Film abläuft, der im Radio hörbar wird.“
(Frank Olert, FZ)

„»Tagebuch eines Rückzugs« basiert auf William S. Burroughs‘ »The Retreat Diaries«, dem Traumtagebuch von 1974. Konzipiert als eine Art Hörfilm, vom SWR produziert, ist es so schräg wie Burroughs. Keine leichte, aber coole Kost.“
(Matthias Penzel, Rolling Stone)

„»Ich benutze Meditations-Techniken, um Material zum Schreiben zu erlangen. Irgendein abstraktes Nirwana interessiert mich nicht.« – Selbstbetrachtung auf seine Arbeit bezogen ist dies, das Einflechten von Traumsequenzen, die Burroughs‘ Lebens und Schreibwelt erklären, elektronische Beeps aus der Intensivstation, bedrohlich und klinisch kalt; suggestive Trancemusik, den Rausch simulierend. Ein Delirium ohne Vorher und Nachher, bei dem jedes Wort jeder Ton einen Aspekt des Schriftstellers ausleuchtet. Kai Grehn macht dessen Universum verständlich, indem er es am Leben erhält und erweist sich dabei als brillanter Übersetzer, der die Möglichkeiten des Hörspiels maßvoll zu nutzen weiß.“

(Hans- Joachim Graubner, Stuttgarter Zeitung)
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