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Walt Whitman | Kinder Adams. Children of Adam.

14,99  inkl. MwSt.

Hörstück nach dem gleichnamigen Gedichtzyklus von Walt  Whitman 
Aus dem Amerikanischen von Kai Grehn 
Regie: Kai Grehn
Komposition: Tarwater & alva noto
Mit: Iggy Pop, sowie Paula Beer, Jule Böwe, Volker Bruch, Alexander Fehling, Robert Gwisdek, Birgit Minichmayr, Josef Ostendorf, Lars Rudolph, Marianne Sägebrecht und Martin Wuttke 

Artikelnummer: ISBN 978-3-89903-914-6 Kategorie: Schlüsselworte: ,

Bis heute hat kein Dichter den menschlichen Körper so zum Gegenstand seiner Verse gemacht wie Walt Whitman (1819 – 1892), der Begründer der modernen amerikanischen Lyrik. Der Autor und Regisseur Kai Grehn hat den Zyklus „Children of Adam“, der wiederum Bestandteil des mehrmals revidierten Whitmanschen Lebenswerks „Leaves of Grass“ ist, neu übertragen. Das Hörspielprojekt „KINDER ADAMS. CHILDREN OF ADAM.“ bringt die Musikalität und den erotischen Grundklang der Gedichte von Whitman neu zum Tönen. Die Stimmen zahlreicher deutscher Schauspieler werden mit Geräuschen, Sounds und den Kompositionen von alva noto und der Berliner Band Tarwater  verwoben zu einem eigenen Klangkosmos: Whitman goes Pop.
Würden die Gedichte Whitmans ausschließlich in deutscher Sprache erklingen, so fehlte in diesem Hörstück aber die Stimme Whitmans, der Klang, der Rhytmus, die Magie seiner Poesie in der Sprache, in der er gedacht, gedichtet und geschrieben hat. Seine Verse werden deshalb auch im Original erklingen. Der amerikanische Musiker Iggy Pop hat Walt Whitman für diese Produktion seine Stimme geliehen, denn: „Only themselves understand themselves, and the like of themselves, as Souls only understand Souls.“

Pop-Poesie: Walt Whitman, neu entdeckt
„Hörspiele faszinieren uns bis heute. Autoren und Schauspieler hören nicht auf zu experimentieren. Ein atemberaubendes Beispiel ist der vor Kurzem erschienene Gedichtszyklus des Lyrikers Walt Whitman: „Kinder Adams – Children of Adam“. (…) Eine wilde, kraftvolle, manchmal verblüffende, manchmal atemberaubende akustische Reise. Und eine Begegnung mit einem lang verstorbenen Dichter, der moderner ist als manch lebender.“
(Sabine Eichhorst, WDR5, 30.03.2015)

„Dieser Walt Whitman kommt muskulös und atmend daher – amerikanische Pan-Erotik beglaubigt, gekaut, akustisch geküsst von der Punkrocklkone Iggy Pop. Jenem Mann also, der sich nach Orgien von Provokation und Dekadenz mit den Stooges plötzlich als gestählter Leib und digitally remastered neu erfand. (…) Die Idee zu dieser Produktion und die Inszenierung der in vielerlei perkussive und atmosphärische Schwingungen eingebetteten Texte (man kann das mögen, muss aber nicht) stammen von Kai Grehn, dem in Berlin lebenden Hörspiel-Magier, zuletzt bezaubernd etwa mit Jeanne Moreau als Sprecherin von Marguerite Duras, gut erinnerlich mit Anne Clark als Sängerin zu Bronte-Texten – allesamt sinnliche, charismatische, ikonische Stimmen zu und mit fundamentalen Texten der Moderne. Zu welchen Sternen, fragt man sich, greift Grehn nun noch?“ (Christiane Zintzen, NZZ, 05.06.2015)
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