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Tomas Jungbluth | Kammerflimmern

9,90  inkl. MwSt.

Verlag:Edition Outbird
Lieferbar ab Mitte Juli 2018
130 Seiten, Paperback, 12x17cm
Covergestaltung: Benjamin Schmidt
Vorwort: M. Kruppe
Lektorat: M. Kruppe, Klaus Rosenkranz

Artikelnummer: ISBN: 978-3-95915-114-6 Kategorie: Schlüsselwort:

Tomas Jungbluth obduziert in unter die Haut gehenden Wortlandschaften die ebenso innige wie zerstörerische Liebesbeziehung zweier Hochsensibler, die schon früh einen schweren Vertrauensbruch erfährt und allmählich in diesem zunehmenden Riss verschwindet. Zwischen Liebeserklärung und Trennungsaufarbeitung erzählt dieser liebevolle wie schonungslose wie emotional reich bebilderte Monolog gleich einem langen Brief aus dem Spannungsfeld zwischen Anziehung und Ablehnung, hoher Verletzlichkeit und Sensibilität, Demütigung und Selbstverlust, und gibt damit nicht zuletzt auch männlicher Empfindsamkeit und ihrer bisweilen unüberschaubaren emotionale Höhe und Untiefe ein Gesicht. Zugleich versucht „Kammerflimmern“ männlicher Sensibilität und Abgrenzung sowie partnerschaftlicher Achtsamkeit das Wort zu sprechen und den Sinn hinter der schmalen und allzu eng gesteckten Gratwanderung zwischen weiblichem Narzissmus und Borderline zu verstehen.
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Feedback:

„Mich haben selten geschriebene Worte so in Gefühlswelten versetzt.“
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„Erkennen, Entwickeln, Wachsen – wir müssen dabei zusehen, wie das solch tiefgeistige und hochfliegende Menschen nicht schaffen. Nicht zusammen. Wenn das Bedauern des Lesers darüber schon so groß ist, wie groß muss dann das des Schreibenden gewesen sein? Ich empfinde den Erzähler, der ja einen Monolog führt, erstaunlicherweise nicht als Anklagenden. Abrechnung ist nicht das Interesse des Buches. Der Mensch in mir erkennt so viele Situationen voller Rührung, kann Szenen nicht wieder loslassen, weil wir doch alle wissen, dass einen nichts so sehr bluten lässt, wie die tiefste Liebe, die wir je empfunden zu haben glauben.“
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„Tomas Jungbluth ist mit „Kammerflimmern“ mehr als nur ein Roman gelungen. Was wir hier vor uns haben ist eine Novelle, die von der ersten Seite an mit einer bildhaften und emotionalen Sprache und einer außerordentlichen Wortgewandtheit Barrieren zwischen Erzähler und Leser einreißt. […] „Kammerflimmern“ ist mit rund 130 Seiten sehr kurzweilig, und man kann es nicht mehr beiseitelegen, bis man am Ende der Reise angekommen ist. Am Ende eines Trips durch hochsensible Emotionslandschaften, bittersüße Sehnsüchte und Hoffnungen und im Zentrum eines geschundenen Herzens, das einfach nur lieben wollte…“

Zu den kompletten Buchbesprechungen geht es hier entlang.

Zum Vorwort von M. Kruppe bitte hier entlang.
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