Was bleibt von einem Menschen, wenn seine Stimme verstummt?
In „Der Einsamkeitsforscher“ erzählt Sven-André Dreyer in vierundzwanzig poetischen Miniaturen von Schlaflosen, Suchenden und Verlorenen – von Menschen, die zwischen Erinnerung und Gegenwart nach Nähe suchen und sich zugleich der eigenen Entfremdung stellen müssen. Mit leiser Melancholie und atmosphärischer Dichte entfaltet sich ein literarischer Textzyklus über Verlust und Vergänglichkeit, Einsamkeit und Trost.
Zwischen Sehnsucht, Erinnerung und dem Versuch weiterzuleben entsteht ein stilles, eindringliches Panorama menschlicher Fragilität – und die Frage danach, was von uns bleibt, wenn alles andere verschwindet.
Das Vorwort zum Buch schrieb Klaus Märkert.
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