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Charles Baudelaire | Die künstlischen Paradiese

16,95  inkl. MwSt.

Hörspiel von Kai Grehn
Nach dem gleichnamigen Text von
Charles Baudelaire
Aus dem Französischen von Max Bruns
Mit: Alexander Fehling, Jeanne Moreau und
Jule Böwe sowie mit Kompositionen von:
alva noto, Anne Clark & Murat Parlak, Gevorg Dabaghyan, Matt Elliott, Mariahilff, Nouvelle Vague, Helmut Oehring, Original Kocani Orkestar, Sandow, Tarwater, Tuxedomoon, Ulver

Artikelnummer: ISBN 978-3-89903-033-4 Kategorie: Schlüsselwort:

Die Werke des französischen Dichters Charles Baudelaire (1821-1867) inspirieren bis heute Künstler auf der ganzen Welt. Sein Essay „Die künstlichen Paradiese“ von 1860 ist ein leidenschaftliches Plädoyer für den Rausch, die Fähigkeit und Bereitschaft des Menschen zum Ausnahmezustand des Geistes und der Sinne.
150 Jahre später hat Kai Grehn Baudelaires Text adaptiert und für den Schauspieler Alexander Fehling neu eingerichtet und zahlreiche Bands, Musikerinnen und Musiker gebeten, sich von Baudelaires Prosagedicht ’Enivrez-Vous’ (’Berauscht euch’) inspirieren zu lassen für ein Musikstück. Die Schauspielerin Jeanne Moreau hat Baudelaires ’Enivrez-Vous’ zudem im französischen Original eingesprochen. Wort und Musik wurden anschließend klanglich rhythmisiert und strukturiert zu einem akustischen Fest für und mit Baudelaires Texten, zu einem Berauschen an seiner Poesie: „Es ist die Stunde des Rausches! Willst du als geschundener Sklave der Zeit nicht unterliegen, berausche dich! Berausche dich ohne Maß! Mit Wein, mit Poesie oder mit Tugend, ganz wie du magst!“.

Pressestimmen:
„Hörern, denen der Sinn nach einem Ausnahmezustand des Geistes steht und die womöglich, anstatt sinnlos durch die Gänge der Drogerie-Discounter zu streifen, lieber gleich zu richtigen Drogen greifen, sei ein Hörstück nach Charles Baudelaire ans Herz gelegt: DIE KÜNSTLICHEN PARADIESE.“ (Jens Sparschuh, Tagesspiegel, 28.05.2011)

„Alexander Fehling ist auch hier wieder ein wunderbarer Erzähler mit weit aufgefalteter Interpretationsfähigkeit, ein Sprecher, wie man ihn sich besser, subtiler, intelligenter für diesen Text kaum vorstellen kann.“ (Angela di Ciriaco-Sussdorff, Funkkorrespondenz, 25.03.2011)

„Jeanne Moreau könnte auch Telefonbücher vorlesen, man würde ihr gebannt zuhören. Ihre Stimme, ihre Präsenz, ihre Art zu erzählen – gigantisch. Monstre sacré nennen die Franzosen eine wie sie. Es ist ein Coup, dass es gelungen ist, sie für Kai Grehns kraftvolle Hörspiel-Inszenierung von Baudelaires „Die künstlichen Paradiese“ zu gewinnen.“
(Jens Bisky, Süddeutsche Zeitung, 30.04.2011)
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